Zum Hauptinhalt springen Links zur Barrierefreiheit
Oliver Deutloff sitzt an seinem Schreibtisch und lächelt in die Kamera.
Zurück zu Unternehmen

Es läuft in Essen – mit Profis im Hintergrund

28 Paar verschlissene Sicherheitsschuhe. Fünf verschiedene Einsatzorte. 100 Prozent Ruhe – selbst beim größten Chaos. Und der erste Kaffee schon um 5.30 Uhr früh. Oliver Deutloff arbeitet seit 35 Jahren bei den Stadtwerken Essen. Als Planer für Gas- und Wasseranlagen kümmert sich der 58-Jährige darum, dass die Versorgung in Essen zuverlässig läuft.

Hätte er diesen Beruf einst nicht kennen- und lieben gelernt, wäre er womöglich Feuerwehrmann geworden. Im Interview erzählt er, warum hinter jedem Wasserhahn mehr Technik steckt, als die meisten ahnen und warum eine sichere Versorgung nur durch echtes Teamwork gelingt.

Wie erklären Sie Ihren Freunden, was Sie bei den Stadtwerken schon seit 35 Jahren machen?

Ich sage ihnen: Ich sorge dafür, dass die Versorgungssicherheit im Gas- und Wasserbereich für die Bürgerinnen und Bürger immer gewährleistet ist. 

Und was genau verbirgt sich hinter Ihrer Arbeit?

Ich plane Netzverteiler-Stationen im Bereich Gas und Wasser. Das heißt: Wenn eine alte Anlage – wir sagen dazu Station – erneuert werden muss, bin ich derjenige, der das plant – von der technischen Konzeption bis zur Umsetzung. Das klingt einfach, ist aber hochkomplex.

Was überrascht die meisten Menschen, wenn Sie von Ihrem Beruf erzählen?

Die meisten wundern sich tatsächlich, wie viel Technik dahintersteckt. Viele unterschätzen, wie aufwändig es ist, die Versorgung aufrecht­zuerhalten. Allein schon hinter jedem Wasserhahn steckt ein riesiges Netz aus Leitungen, Anlagen und Planungsarbeit; und jemand muss das alles im Blick behalten.

Oliver Deutloff steht mit einem Plan in der Hand und einem Helm unter dem Arm vor einem Auto und lächelt in die Kamera.

Welches Projekt hat Sie zuletzt besonders stolz gemacht?

Ehrlich gesagt: jedes einzelne. Denn jedes funktionierende Projekt leistet seinen Beitrag dazu, dass Essen versorgt bleibt. 

Welche Fähigkeit aus dem Beruf nutzen Sie auch privat?

Erst überlegen, dann die richtige Entscheidung treffen. So einfach und so wichtig. 

Wie tragen Sie mit Ihrer Arbeit zur Energiewende bei?

Wir prüfen bei jeder Planung, ob wir mit neuer Technik einen Beitrag zur Energiewende oder zur Nachhaltigkeit leisten können. Das ist inzwischen fester Bestandteil unserer Arbeit und das ist gut so.

Welche Frage wird Ihnen am häufigsten gestellt und wie lautet Ihre Antwort?

Oft höre ich: „Warum dauert das so lange?" Ich antworte dann immer: Weil bestimmte Arbeitsabläufe eingehalten werden müssen. Das ist keine Bürokratie um der Bürokratie willen, dahinter steckt Sicherheit für alle.

Was ist die größte Herausforderung, die niemand auf dem Schirm hat?

Immer dann, wenn wir eine alte Station erneuern, muss die Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger während der gesamten Bauzeit lückenlos bestehen bleiben. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Dahinter steckt eine Menge Planung und Koordination, die nach außen hin oft unsichtbar bleibt.

Was macht die Zusammenarbeit im Team bei den Stadtwerken besonders?

Nur im Team kommt man hier weiter. Ebenso wichtig ist es, Ruhe zu bewahren, auch wenn es richtig brennt, niemals den Kopf in den Sand zu stecken und immer positiv zu denken. Das ist auch mein persönliches Motto.

Was bedeutet es Ihnen persönlich, für die Stadtwerke Essen zu arbeiten?

Die Stadtwerke sind für mich wie eine große Familie. Ein zuverlässiger, sicherer Arbeitgeber, der sozial eingestellt ist. 

Die Stadtwerke-Familie ist mit rund 850 Mitarbeitenden sehr groß, inwiefern sind Sie unverwechselbar?

Weil ich jeden Tag zu Fuß zur Arbeit gehe. 

Und was sagen Ihre Kolleginnen und Kollegen über Sie?

Dass ich immer gut gelaunt bin. 

Vervollständigen Sie bitte den Satz: „Mein Job bei den Stadtwerken ist …"

… abwechslungsreich, verantwortungsvoll und wichtig für die Menschen in unserer Stadt.

Diese Seite teilen

Das könnte Sie auch interessieren: