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Das Team der Stadtwerke Essen stellt sich zu einem Gruppenfoto vor der Hauptverwaltung der Stadtwerke Essen auf. Alle sind gut drauf und freuen sich.
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Zwischen Schweiß, Stimmung und Stolz – der Essener Firmenlauf 2026

Von vielen Kohlenhydraten beim Läuferfrühstück über die Kilometer durch Rüttenscheid bis zum verdienten Zielgetränk in der Team-Area: Unsere Social-Media-Managerin Daniela nimmt Sie mit auf die Laufstrecke beim Essener Firmenlauf 2026.

Hoher Puls, die letzten Meter vor Augen und ein Lächeln auf dem Gesicht: Schon viele Male bin ich beim Essener Firmenlauf über die Ziellinie gelaufen und immer war es ein ganz besonderes Erlebnis. Hinter mir liegen fünf Kilometer durch Rüttenscheid und um meinen Hals hängt die Medaille – finished! 

Aber auch wenn Geschichten gerne vom heroischen Moment am Ende erzählen, fangen wir diese einfach ganz vorne – und mit überschaubarer Motivation – an.

Motivation, wo bist du?

Ja, ich bin ziemlich sportlich und fünf Kilometer verursachen bei mir noch keinen Muskelkater. Aber nein, Laufen ist definitiv nicht meine Leiden­schaft. Trotzdem gibt es jedes Jahr einen festen Termin in meinem Kalender: den Essener Firmenlauf. Und mit ihm kommt jedes Jahr dieselbe Frage auf: Trainingsmotivation, wo bist du?

Zum Glück muss ich die Antwort darauf nicht mehr allein suchen. Mittlerweile habe ich im #TeamSWE zwei Mitstreitende gefunden, mit denen die Vorbereitung gleich mehr Spaß macht. Gemeinsam fällt es deutlich leichter, nach Feierabend die Laufschuhe zu schnüren und sich sogar auf solche Verrücktheiten wie Intervallläufe einzulassen. 

Daniela Erhardt auf dem Weg zum Treffpunkt vor dem Lauf. Sie lächelt in die Kamera und freut sich auf den Lauf.
Die Extraportion Kohlenhydrate und Motivation am Morgen

Für Höchstleistungen braucht es bekanntlich genügend Energie – am besten in Form von Müsli, Stullen & Co. Deshalb war das gemeinsame Einstimmen am Vormittag ein echtes Highlight: Die Ausgabe der Start­nummern haben wir beim Läuferfrühstück in unserer Kantine mit einer Extraportion Kohlenhydrate und Vorfreude verknüpft. Der perfekte Zeitpunkt, um letzte Tipps auszutauschen und sich gemeinsam auf die bevorstehenden Kilometer einzustimmen. Eine tolle Neuerung in diesem Jahr, die zusätzlich ordentlich aufs Gemeinschaftsgefühl einzahlt.

Laufschuhe an, Startnummer fest – let’s fetz! 

Die Stunden in Meetings und am Schreibtisch fühlen sich heute eher an wie der Nebenschauplatz, denn das Highlight wartet schließlich nach Feier­abend. Am späten Nachmittag ist dann klar: Jetzt gibt’s kein zurück mehr! Wir sind perfekt ausgestattet und als #TeamSWE eindeutig zu erkennen. 

In knallroten Teamshirts und mit den passenden Socken in den festge­schnürten Laufschuhen machen sich alle 60 Läuferinnen und Läufer auf den Weg zur Startlinie. Wie auch in den letzten Jahren bin ich vor dem Startschuss ganz schön aufgeregt. Eigentlich ist es ja „nur“ ein Firmenlauf und es geht um nichts und trotzdem dominiert in diesem Moment ein Kribbeln im Bauch. Wenn sich das Läuferfeld dann in Bewegung setzt, ist davon aber nichts mehr zu spüren. Denn dann heißt es: Schritt für Schritt und Kilometer für Kilometer durchziehen! 

Neue Strecke, selbe Stimmung 

Auch wenn die Streckenführung in diesem Jahr neu ist, ändert das an der Atmosphäre am Streckenrand nichts. Laute Musik und unzählige Anfeuerungsrufe kommen von allen Seiten und sorgen für eine bombas­tische Stimmung, die man sogar durch die Kopfhörer wahrnimmt. Die Strecke ist auch in diesem Jahr wieder gut gefüllt, sodass es bei dem ein oder anderen Überholmanöver schon mal eng wird. Aber das ist bei 16.000 Läuferinnen und Läufern aus über 600 Unternehmen auch kein Wunder. 

Während des Laufens kann man sich übrigens ganz wunderbar mit den – teils sehr amüsanten – Sprüchen auf den Shirts des Startfelds beschäf­tigen. Von „Läuft bei uns“ bis „Ich arbeite an meiner Pace, nicht an meinen Mails“ ist alles mit dabei. Und zwischen den bunten Laufshirts sehe ich immer mal wieder ein rotes Stadtwerke-Shirt durchschimmern – ich bin einem meiner Teammitglieder also dicht auf den Fersen. Wie eine lange To-do-Liste, vergehen auch fünf Kilometer am Ende wieder schneller als gedacht. Und schon sagt die Lauf-App: „Herzlichen Glückwunsch Daniela! Das war ein toller Lauf am Abend!“ 

Dennis, der mit einem Atemschutzgerät, dass normalerweise nur bei Notfällen im Kanal verwendet wird, auf dem Rücken, der sich auf den anstehenden Lauf freut.
Darf ich vorstellen? Dennis, die krasseste Maschine von allen!

Und wenn Sie jetzt glauben, dass meine rund 60 Kolleginnen und Kollegen schon Höchstleistungen erbracht haben, kennen Sie meinen Kollegen Dennis noch nicht. Für seine tägliche Arbeit in der Inspektion von Ab­wasserbauwerken gehört das Tragen von Sicherheitskleidung selbstver­ständlich dazu. Beim Firmenlauf setzt er noch einen drauf: Er absolviert die fünf Kilometer in seiner Arbeitshose und mit schwerem Atemschutz­gerät auf dem Rücken – das kommt sonst nur in Notfällen zum Einsatz, wenn im Kanal gefährliche Gase austreten sollten. Während die meisten von uns bei den sommerlichen Temperaturen schon in leichter Sport­kleidung ins Schwitzen kommen, läuft Dennis mit 14 Kilo zusätzlichem Gewicht und jeder Menge Ausrüstung ins Ziel. Für mich definitiv die beein­druckendste Leistung des Tages und gleichzeitig ein starkes Zeichen dafür, wie anspruchsvoll und wichtig unsere tägliche Arbeit ist. 

Nach dem Lauf ist vor dem Kaltgetränk

Kaum ist die Ziellinie überquert, bekomme ich von den netten Helferinnen und Helfern auch schon das erste Kaltgetränk in die Hand gedrückt – so soll’s sein. In der Team-Area treffen wir uns an unserem Zelt wieder, es wird gelacht und auf die Strecke zurückgeblickt – von persönlichen Bestzeiten bis hin zu „Hauptsache ins Ziel gekommen“ ist alles dabei. Aber sind wir mal ehrlich: Zwischen all den Halbmarathon-Medaillen, Hyrox-Finishs und Strava-Screenshots in meinem Instagram-Feed vergisst man manchmal eins: Fünf Kilometer sind fünf Kilometer und egal mit welcher Zielzeit eine verdammt starke Leistung! Jeder, der sich nach Feierabend noch einmal aufrafft und bei sommerlichen Temperaturen den Kilometern den Kampf ansagt, verdient höchsten Respekt. Also absolut verdient, dass wir alle stolz unsere Medaille um den Hals hängen haben.  

Daniela und eine ihrer Kolleginnen nach dem Zieleinlauf mit einem erfrischenden Getränk in der Hand.
See you next year! 

Auch in diesem Jahr kann ich wieder sagen: Der Firmenlauf ist für mich eins der Highlights im SWE-Jahr. Jedes Jahr freue ich mich darauf, gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen an unsere Grenzen zu gehen und einfach einen besonderen Nachmittag außerhalb des Büro­alltags zu erleben.

Und ja: Nach so einem Lauf packt mich dann kurzfristig auch die Motiva­tion, mich direkt für weitere Laufevents anzumelden. Aber sind wir ehrlich: Bis zur Vorbereitung im nächsten Jahr verstauben die Laufschuhe vermutlich wieder im Schrank.

Ich freue mich schon auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: Auf die Plätze, feeeeeertig, los! 

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Impressionen vom #TeamSWE beim Firmenlauf 2026:

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