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Eine Frau dreht eine Birne in eine Stehlampe.
Zurück zu Energie

Kleine Gewohnheiten, große Wirkung: Strom sparen leicht gemacht

Ihre Stromrechnung ist höher als erwartet? Oft sind alte Geräte und kleine Alltagsgewohnheiten die größten Stromfresser. Wir zeigen, wo bei Ihnen zu Hause unnötig Energie verloren geht und wie Sie ganz einfach Geld sparen.

Aus ist nicht gleich aus. Sie drücken auf den Knopf, sehen das rote Lämpchen leuchten und denken: Erledigt! Aber weit gefehlt: Viele elektrische Geräte ziehen Strom auch im Stand-by-Modus munter weiter. Fernseher, Spielekonsole, Router – die schlafen nicht wirklich, die dösen nur. Die einfachste Lösung: eine schaltbare Steckerleiste. Einmal drücken, alles aus. Fertig! 

Und noch ein kleiner Test: Fühlen Sie mal, ob Ihr Netzteil warm ist, wenn das Gerät ausgeschaltet ist. Wenn ja: Stecker ziehen! Der Adapter frisst heimlich Strom, während Sie schlafen.

Der Kühlschrank: Ein unterschätzter Stromfresser

Wussten Sie, dass der Standort Ihres Kühlschranks einen erheblichen Unterschied macht? Dass er nicht direkt am Bett stehen sollte, um Ihnen den Weg zu spätabendlichen Snacks zu verkürzen, sollte wohl klar sein. Auch neben dem Herd oder der Heizung ist der denkbar schlechteste Platz. Je wärmer die Umgebung, desto mehr Strom benötigt er zum Kühlen. Also: Ab in die kühle Ecke damit.

Und noch ein Tipp, den kaum jemand kennt: Ein voller Kühlschrank ist sparsamer als ein leerer! Lebensmittel speichern die Kälte, leere Luft hingegen nicht. Außerdem gilt: Warme Speisen erst abkühlen lassen, bevor sie hineinkommen. Die Tür lieber kurz und häufig öffnen als lang offenstehen lassen. Und den Gefrierschrank regelmäßig abtauen: Eisschichten lassen den Stromverbrauch merklich ansteigen.

Kochen und Backen mit Köpfchen

Deckel drauf! Klingt banal, spart aber ordentlich Energie. Den Backofen vorheizen? Bei Pizza oder Aufläufen ist das in der Regel gar nicht nötig – einfach hineinstellen und loslegen. Wer auf Umluft umstellt, kann die Temperatur gleich um 20 bis 30 Grad reduzieren. Das macht über das Jahr gerechnet einen spürbaren Unterschied.

Ein weiterer cleverer Trick: Die Herdplatte frühzeitig ausschalten und die Restwärme nutzen. Sie hält noch eine ganze Weile an.

Waschen, trocknen, spülen – aber mit Verstand

30 Grad reichen für die meiste Wäsche vollkommen aus. Und die Maschine erst starten, wenn sie wirklich voll ist – egal, ob Wasch- oder Spülmaschine. Einmal im Monat sollte dennoch ein 60-Grad-Waschgang laufen, damit sich keine Keime einnisten. 

Der Wäschetrockner? Nur wenn es wirklich sein muss. Wer dazu die Möglichkeit hat, sollte die Wäsche lieber draußen trocknen oder im Waschkeller. 

Lifehack: LED rein, Geld behalten

Wer noch alte Glüh- oder Halogenlampen zu Hause hat: Unser Tipp - Raus damit! LED-Lampen verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger Strom. Und wenn Sie den Raum verlassen: Licht aus! Klingt selbstverständlich, aber Hand aufs Herz: Wie oft brennt die Küchenlampe noch, während Sie längst auf der Couch sitzen?

Weißte watt?

Strom sparen muss keine Wissenschaft sein. Oft reichen kleine Gewohnheiten, um am Ende des Jahres spürbar weniger zu zahlen. Daher legen Sie einfach los – Schritt für Schritt, Gerät für Gerät. 

Noch mehr Tipps rund ums Energiesparen gibt es bei uns!

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