Der Winter ist vorbei – jetzt ist der ideale Zeitpunkt, die Heizung fit für die nächste Heizperiode zu machen. Ein frühzeitiger Heizungs-Check hilft dabei, Ausfälle zu vermeiden, die Lebensdauer der Anlage zu verlängern und gleichzeitig Energie- und Reparaturkosten zu senken.
Das Ende der Heizperiode ist die optimale Zeit, die Wärmeversorgung für den nächsten Herbst zu rüsten, bevor die Anlagen über den Sommer in Vergessenheit geraten. „Durch eine rechtzeitige Wartung können Heizungsausfälle in der kalten Jahreszeit wirksam vermieden werden“, so Susanne Jagenburg, Leiterin Kommunikation & Marketing der SWE. „Zusätzlich können so bereits wichtige Einspareffekte für die Zukunft gesichert werden“.
Das sind die wichtigsten Vorteile eines Heizungs-Checks im Frühjahr:
- Abhilfe bei Verschleiß, Ablagerungen und Defekten nach dem Winter
- Kein Komfortverlust, da die Anlagen aktuell kaum genutzt werden
- Erhöhung der Lebensdauer der Heizungen
- Vermeidung von Ausfällen im nächsten Winter
- Einsparung von Energie- und Reparaturkosten
Was kann ich selber machen?
Wer handwerklich geschickt ist, kann selbst einfache Maßnahmen wie eine Entlüftung oder eine Reinigung der Heizkörper durchführen. Ein Plattenheizkörper lässt sich nach dem Abnehmen des oberen Gitters mit einer langen Bürste, durch das Auspusten mit einem Föhn oder durch das Hindurchgießen von Wasser reinigen. Dabei sollten unter der Heizung Tücher oder Gefäße zum Auffangen des Staubs oder des Wassers platziert werden. Glieder- oder Röhrenheizkörper lassen sich gut mit einem Tuch abwischen. Dabei lohnt es sich auch, die Thermostatventile regelmäßig zu bewegen, da diese sonst schwerfällig werden können. Falls die Heizkörper gluckern oder nicht mehr vollständig warm werden, kann auch eine Entlüftung sinnvoll sein.