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Die beiden Projektleiter stehen neben einer neu installierten Ladesäule für E-Fahrzeuge.
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E-Ladesäulen in Essen: Stadtwerke bauen Ladeinfrastruktur aus

Wer in Essen elektrisch unterwegs ist, soll sein E-Auto künftig an mehr Orten laden können. Die Stadtwerke Essen bauen im Auftrag der Stadt Essen das Netz an E-Ladesäulen Schritt für Schritt aus und setzen dabei vor allem auf Standorte, an denen viele Menschen unterwegs sind: Kitas, Schulen, Turnhallen, Schwimmbäder oder andere Einrichtungen der Stadt.

Auch die Sport- und Bäderbetriebe Essen profitieren bereits von dem Ausbau: Fünf Ladesäulen versorgen dort die elektrische Fahrzeugflotte mit Ökostrom der Stadtwerke.

Ökostrom für unterwegs: E-Ladesäulen für Essen 

Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur stehen vor allem halböffentliche Flächen im Fokus. „Ein halböffentlicher Standort ist ein privater Standort mit eingeschränkter, aber grundsätzlich möglicher Nutzung durch externe Personen, wie Anwohner, Mitarbeitende oder Besucher”, erläutert Fabian Sauer, Projektkoordinator für Energiedienstleistungen im Geschäfts­kunden­vertrieb der Stadtwerke Essen. So wurde bereits eine E-Lade­säule vor einer Kita in Altenessen in Betrieb genommen. Zwei weitere Stationen zum Aufladen sollen in Kürze folgen, darunter ein Standort in Haarzopf. „Um emissionsfreie Fahrten weiter zu steigern, planen wir den Betrieb weiterer Ladesäulen im gesamten Stadtgebiet“, sagt Thorben Buchholz, der gemeinsam mit Fabian Sauer an diesem Vorhaben arbeitet. 

Für den Ausbau werden dabei nicht nur Neubauten oder laufende Bau­projekte als mögliche Standorte in Betracht gezogen. Gemeinsam mit der Stadt Essen arbeiten die Stadtwerke an einem Prozess, mit dem sich bestehende Gebäude gezielt für neue Ladepunkte identifizieren lassen. Künftig sollen somit auch Standorte in Frage kommen, die seit Jahren genutzt werden, bislang aber noch keine Ladeinfrastruktur haben. Bei der Suche nach qualifizierten Standorten konzentrieren sich die Stadtwerke Essen sowohl auf Flächen, die sie gemeinsam mit der Stadt Essen erschließen können, als auch auf Projekte mit Unternehmen wie beispiels­weise der Allbau GmbH. So wächst in Essen nach und nach ein dichteres Netz an Ladestationen und klimafreundliche Mobilität wird im Alltag ein Stück einfacher.

„Als moderner Energiedienstleister bieten wir alles aus einer Hand. Wir suchen qualifizierte Standorte heraus, beauftragen Fachunternehmen für den Bau, kümmern uns um die Betriebsführung der Säulen und liefern mit EssenStrom den Ökostrom, der aus den Ladesäulen fließt“, erläutert Sauer.

Zum Einsatz kommen dabei 22-kW-Ladesäulen. Diese sind vor allem für die Standorte geeignet, an denen Fahrzeuge länger stehen, etwa während der Arbeitszeit, beim Sport oder bei einem Termin. 

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